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Förderung vom Staat - wer kennt sich aus?

9. Mai 2005 um 13:40

Hallo,
ich habe folgendes Problem:

Ich beginne im Herbst eine Ausbildung(Volontariat), bei der ich knapp 600 netto verdienen werde. Davon kann ich nicht leben, die Mieten für ein kleines WG-Zimmer betragen schon meistens über 300!!! Ich finde einfach nichts billigeres, da die Stadt sehr teuer ist.

Meine Eltern sind nicht mehr in der Lage mich zu fördern. Das haben sie auch lange genug gemacht(beim Studium).Ich will es auch einfach nicht mehr, bin jetzt 28 und möchte nicht mehr von meinen Eltern abhängig sein.

Ich habe noch nie irgendeine Förderung in Anspruch genommen. In diesem Fall aber sehe ich es nicht mehr ein, wenn ich mir vorstelle, wer sonst alles gefördert wird. Ich will diese "Ausbildung" machen, denn es ist wirkliche eine große Chance(im Hinblick auf mein restliches Berufsleben). Brauch doch "nur" 200 mehr um einigermaßen über die Runden zu kommen...

Jetzt habe ich mir die Bedingungen für Wohngeldzuschuss angeschaut und dort steht, dass man als Azubi nicht gefördert wird.
Na toll...

Was gibt es denn sonst noch für Fördermöglichkeiten??? Oder bekomme ich vielleicht doch Wohngeld? Oder Ausbildungsförderung bei einer Zweitausbildung?
Bin da etwas überfragt, natürlich werde ich mich noch bei dem zuständigen Amt informieren, aber eine kleine Vorabinfo wär schon super.

Danke für`s durchlesen, ist etwas lang geworden. Aber vielleicht kann mir ja jemand helfen...

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10. Mai 2005 um 14:30

?
Also ich kenn mich da auch nicht wirklich aus. Du kannst bei deinem Einkommen aber ein "Wohnberechtigungsschein" oder ähnliches beantragen, dann kannst du in vergünstigten WOhnungen leben, aber Wg ist oft noch günstiger.

Aber jetzt mal ernstaft: 600 Euro...klar ist da nicht viel. ICh kebe in Köln und weiß wie viel was kostet. Viele meiner Freunde, die auch studieren haben noch weniger zur Verfügung. Das geht, wenn man will. Außerdem kannst du ja auch noch ca. 7 Stunden ihne die Erlaubnis deines Arbeitsgebers nebenbei arbeiten. Such dir nen vernünftigen Nebenjob und dann geht das auch ohne Förderung.

Selbst ist die Frau

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10. Mai 2005 um 14:59
In Antwort auf sarisafari

?
Also ich kenn mich da auch nicht wirklich aus. Du kannst bei deinem Einkommen aber ein "Wohnberechtigungsschein" oder ähnliches beantragen, dann kannst du in vergünstigten WOhnungen leben, aber Wg ist oft noch günstiger.

Aber jetzt mal ernstaft: 600 Euro...klar ist da nicht viel. ICh kebe in Köln und weiß wie viel was kostet. Viele meiner Freunde, die auch studieren haben noch weniger zur Verfügung. Das geht, wenn man will. Außerdem kannst du ja auch noch ca. 7 Stunden ihne die Erlaubnis deines Arbeitsgebers nebenbei arbeiten. Such dir nen vernünftigen Nebenjob und dann geht das auch ohne Förderung.

Selbst ist die Frau

Ja,
danke, war mir klar, dass das kommt. Sobald hier nur Förderung steht ist man der Sozialschmarotzer schlechthin.
Ich glaube nicht, dass deine Freunde von weniger als 600 ihre Miete und kompletten Lebensunterhalt selbst bezahlen. Du vergisst, dass die allein schon umsonst Bahn fahren.
Und kellnern gehen neben einem Vollzeitjob finde ich nicht zumutbar, habe es als Studentin gemacht und kenne die Arbeitszeiten. Ein zu vereinbarender Nebenjob muß auch erstmal gefunden werden und nein, ich werde nicht putzen gehen.

Wieso immer zurückstecken und rumbuckeln. Ich brauche Förderung für ein Jahr, und? Ist ja nicht so, dass cih zu hause auf dem Sofa sitze und mir meine Einrichtung auch noch bezahlen lasse! Will nur jeden Tag was essen können und vielleicht ab und zu mal einen Kaffe trinken gehen. Ist das zuviel verlangt???

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11. Mai 2005 um 14:10
In Antwort auf florica77

Ja,
danke, war mir klar, dass das kommt. Sobald hier nur Förderung steht ist man der Sozialschmarotzer schlechthin.
Ich glaube nicht, dass deine Freunde von weniger als 600 ihre Miete und kompletten Lebensunterhalt selbst bezahlen. Du vergisst, dass die allein schon umsonst Bahn fahren.
Und kellnern gehen neben einem Vollzeitjob finde ich nicht zumutbar, habe es als Studentin gemacht und kenne die Arbeitszeiten. Ein zu vereinbarender Nebenjob muß auch erstmal gefunden werden und nein, ich werde nicht putzen gehen.

Wieso immer zurückstecken und rumbuckeln. Ich brauche Förderung für ein Jahr, und? Ist ja nicht so, dass cih zu hause auf dem Sofa sitze und mir meine Einrichtung auch noch bezahlen lasse! Will nur jeden Tag was essen können und vielleicht ab und zu mal einen Kaffe trinken gehen. Ist das zuviel verlangt???

Sozialschmarotzer...
das habe ich nicht gesagt, aber angesichts der Tatsache, dass du 600 Euro zur Verfügung hast denke ich nicht, dass du das Geld nötig hast. Andere Menschen brauchen es dringender. Und ja: ich kenne min. 10 Leute, die von weniger ALLES bezahlen. Und dass du es als unzumutbar ansiehst neben der Arbeit noch einem Nebenjob anzunehmen kann ich verstehen, jedoch solltest du dann auch bereit sein im Alltag abstriche zu machen. Meine beste Freundin studiert Medizin und stell die vor, die geht trozdem arbeiten, damit sie ihren Lebensstandart hält und ich kann dir versichern, dass sie länger für ihr Studium investiert, als 8 Stunden am Tag.

Mich stört diese Mentalität allgemein. Ich bin zu faul auf mich allein gestellt zu sein. Wer gibt mir Geld...das trifft nicht nur auf dich zu, sondern auf eine Vielzahl von Menschen und das finde ich mehr als traurig

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11. Mai 2005 um 14:33
In Antwort auf sarisafari

Sozialschmarotzer...
das habe ich nicht gesagt, aber angesichts der Tatsache, dass du 600 Euro zur Verfügung hast denke ich nicht, dass du das Geld nötig hast. Andere Menschen brauchen es dringender. Und ja: ich kenne min. 10 Leute, die von weniger ALLES bezahlen. Und dass du es als unzumutbar ansiehst neben der Arbeit noch einem Nebenjob anzunehmen kann ich verstehen, jedoch solltest du dann auch bereit sein im Alltag abstriche zu machen. Meine beste Freundin studiert Medizin und stell die vor, die geht trozdem arbeiten, damit sie ihren Lebensstandart hält und ich kann dir versichern, dass sie länger für ihr Studium investiert, als 8 Stunden am Tag.

Mich stört diese Mentalität allgemein. Ich bin zu faul auf mich allein gestellt zu sein. Wer gibt mir Geld...das trifft nicht nur auf dich zu, sondern auf eine Vielzahl von Menschen und das finde ich mehr als traurig

Hm,
wo leben die denn? Also, in Berlin z.B. reicht es vollkommen aus, das stimmt. Aber in München oder Köln, kommt man damit nicht weit...Suche auch gerade wieder eine Wohnung in Köln und für ein popeliges Appartment muß man schon 400 warm hinblättern...

Abgesehen davon, weißt du gar nicht, was sie denn für eine Arbeit macht. Ich z.B. hab sehr unregelmäßige Arbeitszeiten und auch keine 40 Std. Woch, könnte aber auch mehr Geld gebrauchen. Was würdest du mir denn jetzt als Nebenjob vorschlagen?Darf ich in zwei Wochen an meinem freien Sonntag bei ihnen putzen, oder was?

In einem Vollzeitjob kann man auch nicht, wie im Studium, sagen, zu der Vorlesung geh ich jetzt nicht hin.(Und erzähl mir jetzt nicht, dass deine Freundin das niemals macht!Hab auch studiert!)
Bis zwei Uhr morgens kellnern und am nächsten Morgen um 8 wieder auf der Arbeit stehen, finde ich auch nicht zumutbar...

Arbeitest du eigentlich selber?

zweifelnde Grüße, koellegoerl

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12. Mai 2005 um 8:54
In Antwort auf sarisafari

Sozialschmarotzer...
das habe ich nicht gesagt, aber angesichts der Tatsache, dass du 600 Euro zur Verfügung hast denke ich nicht, dass du das Geld nötig hast. Andere Menschen brauchen es dringender. Und ja: ich kenne min. 10 Leute, die von weniger ALLES bezahlen. Und dass du es als unzumutbar ansiehst neben der Arbeit noch einem Nebenjob anzunehmen kann ich verstehen, jedoch solltest du dann auch bereit sein im Alltag abstriche zu machen. Meine beste Freundin studiert Medizin und stell die vor, die geht trozdem arbeiten, damit sie ihren Lebensstandart hält und ich kann dir versichern, dass sie länger für ihr Studium investiert, als 8 Stunden am Tag.

Mich stört diese Mentalität allgemein. Ich bin zu faul auf mich allein gestellt zu sein. Wer gibt mir Geld...das trifft nicht nur auf dich zu, sondern auf eine Vielzahl von Menschen und das finde ich mehr als traurig

Ja,
komm ist gut. Jeder kennt jemanden der sich total aufopfert und 80 Stunden die Woche arbeitet! Man kann das alles auch ein bißchen übertreiben...

Erzählst immer nur von Freunden und Bekannten, wie schaut`s denn mit dir selbst aus???

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12. Mai 2005 um 8:55

Hallo Ebba,
ich befürchte es fast auch. Finde nämlich gar keine Informationen...

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12. Mai 2005 um 11:37

BAB
es gibt noch die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) vom der Bundesagentur fuer Arbeit. Habe mal dort gearbeitet, bin mir aber nicht sicher, ob es diese Beihilfe ueberhaupt noch gibt bzw. ob die fuer deine Situation in Betracht kommt. Dass Azubis keinen Wohngeldzuschuss bekommen liegt genau am BAB: Aufgrund der Nachrangigkeit der Leistungen ist das Wohngeld ueber das BAB abgedeckt.

BAB ist das BafoeG fuer Azubis, also versuch es mal bei den ARbeitsaemtern (das laueft ueber die Berufsberatung).

lg
kratzamkopp

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12. Mai 2005 um 15:10
In Antwort auf koellegoerl

Hm,
wo leben die denn? Also, in Berlin z.B. reicht es vollkommen aus, das stimmt. Aber in München oder Köln, kommt man damit nicht weit...Suche auch gerade wieder eine Wohnung in Köln und für ein popeliges Appartment muß man schon 400 warm hinblättern...

Abgesehen davon, weißt du gar nicht, was sie denn für eine Arbeit macht. Ich z.B. hab sehr unregelmäßige Arbeitszeiten und auch keine 40 Std. Woch, könnte aber auch mehr Geld gebrauchen. Was würdest du mir denn jetzt als Nebenjob vorschlagen?Darf ich in zwei Wochen an meinem freien Sonntag bei ihnen putzen, oder was?

In einem Vollzeitjob kann man auch nicht, wie im Studium, sagen, zu der Vorlesung geh ich jetzt nicht hin.(Und erzähl mir jetzt nicht, dass deine Freundin das niemals macht!Hab auch studiert!)
Bis zwei Uhr morgens kellnern und am nächsten Morgen um 8 wieder auf der Arbeit stehen, finde ich auch nicht zumutbar...

Arbeitest du eigentlich selber?

zweifelnde Grüße, koellegoerl

Köln
Also zuerst: Les einmal genau nach: Ich lebe in Köln, sprich meine Freunde auch. Abgesehen davon war hier die Rede von einer WG...an die kommst du günstiger ran, als an ein Appartment...auch in Köln.Dann weiß ich sehr wohl, was florica macht: Volonariat...

Also ich für meinen Fall gehe neben dem Studium arbeiten und zwar habe ich erstens einen Nebenjob und zweitens hab ich mich selbstständig gemacht und kann mir dadurch meine Zeit gut einteilen. Also keine Angst...ich zahl sogar Steuern Achso...man kann sihc im Übrigen auch Nebenjobs mit freier Zeiteinteilung suchen...das ist kein Ding der Unmöglichkeit!

Aber um noch mal auf diese besagte Freundin zu kommen. Sie verhält sich weder aufopernd...für wen denn? Sie will viel machen und hat einen relativ hohen Lebensstandard, dann muss sie halt auch was dafür tun. Wo leben wir denn hier? Kennt ier niemand das Wort Selbstverantwortung?
Ist es nicht mittlerweile die Regel, dass sehr viele Vollzeit Arbeiter auch noch Nebenjobs haben? Ich für meinen Fall finde, dass man Zuschüsse streichen sollte.
Und NEIN...sie hat coh nicht eine Vorlesung etc. absichtlich nicht besucht, da ihr das alles nicht zugeflogen kommt und man vor allem im Medizin Studium ein total verschultes System hat. Aber darum geht es nicht.

Wenn man mit seinem Einkommen aiskommen könnte(und das geht mit 600) und zu faul ist für seine Sonderwünsche seinen Hintern zu bewegen, dann muss man halt darauf verzichten.

Der Staat ist doch nicht dazu da Kinobesuche zu finanzieren, oder für andere Unterhaltung im Leben zu sorgen.

Schade, dass viele diese Mentalität haben...aber wie sollte es auch anders sein...in einem Land, in dem man so wenig Selbstverantwortung trägt.

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12. Mai 2005 um 16:24
In Antwort auf sarisafari

Köln
Also zuerst: Les einmal genau nach: Ich lebe in Köln, sprich meine Freunde auch. Abgesehen davon war hier die Rede von einer WG...an die kommst du günstiger ran, als an ein Appartment...auch in Köln.Dann weiß ich sehr wohl, was florica macht: Volonariat...

Also ich für meinen Fall gehe neben dem Studium arbeiten und zwar habe ich erstens einen Nebenjob und zweitens hab ich mich selbstständig gemacht und kann mir dadurch meine Zeit gut einteilen. Also keine Angst...ich zahl sogar Steuern Achso...man kann sihc im Übrigen auch Nebenjobs mit freier Zeiteinteilung suchen...das ist kein Ding der Unmöglichkeit!

Aber um noch mal auf diese besagte Freundin zu kommen. Sie verhält sich weder aufopernd...für wen denn? Sie will viel machen und hat einen relativ hohen Lebensstandard, dann muss sie halt auch was dafür tun. Wo leben wir denn hier? Kennt ier niemand das Wort Selbstverantwortung?
Ist es nicht mittlerweile die Regel, dass sehr viele Vollzeit Arbeiter auch noch Nebenjobs haben? Ich für meinen Fall finde, dass man Zuschüsse streichen sollte.
Und NEIN...sie hat coh nicht eine Vorlesung etc. absichtlich nicht besucht, da ihr das alles nicht zugeflogen kommt und man vor allem im Medizin Studium ein total verschultes System hat. Aber darum geht es nicht.

Wenn man mit seinem Einkommen aiskommen könnte(und das geht mit 600) und zu faul ist für seine Sonderwünsche seinen Hintern zu bewegen, dann muss man halt darauf verzichten.

Der Staat ist doch nicht dazu da Kinobesuche zu finanzieren, oder für andere Unterhaltung im Leben zu sorgen.

Schade, dass viele diese Mentalität haben...aber wie sollte es auch anders sein...in einem Land, in dem man so wenig Selbstverantwortung trägt.

Tut mir leid,
ich finde das trotzdem alles Rumlaberei.
Die Mehrheit wird bestätigen können, dass man von 600 in Köln nicht leben kann! Und wenn du mal nach WGs schaust, kommen die auch fast alle auf 300 euro, abgesehen von 10qm Verschlägen.

Der Staat soll keine Kinobesuche bezahlen, aber zumindest die Grundbedürfnisse sichern!(Wozu mit Sicherheit auch ein wenig Lebensqualität gehört!)

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12. Mai 2005 um 17:04
In Antwort auf florica77

Ja,
danke, war mir klar, dass das kommt. Sobald hier nur Förderung steht ist man der Sozialschmarotzer schlechthin.
Ich glaube nicht, dass deine Freunde von weniger als 600 ihre Miete und kompletten Lebensunterhalt selbst bezahlen. Du vergisst, dass die allein schon umsonst Bahn fahren.
Und kellnern gehen neben einem Vollzeitjob finde ich nicht zumutbar, habe es als Studentin gemacht und kenne die Arbeitszeiten. Ein zu vereinbarender Nebenjob muß auch erstmal gefunden werden und nein, ich werde nicht putzen gehen.

Wieso immer zurückstecken und rumbuckeln. Ich brauche Förderung für ein Jahr, und? Ist ja nicht so, dass cih zu hause auf dem Sofa sitze und mir meine Einrichtung auch noch bezahlen lasse! Will nur jeden Tag was essen können und vielleicht ab und zu mal einen Kaffe trinken gehen. Ist das zuviel verlangt???

Ich befürchte
dass es außer (siehe beitrag) privates darlehen, keine förderungen gibt, sorry. wie die anderen schon schreiben: ein kleiner nebenjob würde dein problem ganz einfach lösen, es muss ja nicht kellnern sein, es gibt genügend andere möglichkeiten. klar sind nette jobs heute rar, aber wat mut dat mut! wenn du zum jobben aber gar keine lust hat (was ich verstehen kann) dann musst du guggen, dass du privat eine lösung findest. sorry, aber das ist leider die realität....welcome!

LG!

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13. Mai 2005 um 1:48
In Antwort auf koellegoerl

Tut mir leid,
ich finde das trotzdem alles Rumlaberei.
Die Mehrheit wird bestätigen können, dass man von 600 in Köln nicht leben kann! Und wenn du mal nach WGs schaust, kommen die auch fast alle auf 300 euro, abgesehen von 10qm Verschlägen.

Der Staat soll keine Kinobesuche bezahlen, aber zumindest die Grundbedürfnisse sichern!(Wozu mit Sicherheit auch ein wenig Lebensqualität gehört!)

Das ist doch albern
Der Staat-unser Sozialsystem- hat die Aufgabe Menschen vor dem Verhungern zu schützen. Er hat dafür zu sorgen, dass man ein Dach über dem Kopf hat und dass man nicht an Krankheiten zu leiden hat. Für jegliche Art von Freizeitbeschäftigung trägt der Staat doch nicht die mindeste Verantwortung. Dafür ist er nicht da.
Es ist auch schade, dass Lebensqualität gleichgesetzt wird mit Freizeitbeschäftigung, denn das ist es nicht. Wenn du gesund bist, zuessen auf dem Tisch hast, ein Dach über dem Kopf hast und noch das Glück hast eine Ausbildung zu machen...dann hast du viel mehr Lebensqualität als viele andere Menschen auf dieser Welt-aber das ist ein anderes Thema.

300 Euro...da hat man immer noch 300 Euro zur freien Verfügung. Und wenn man damit nicht hinkommt, dann sollte man zusehen, dass man sich einen lukrativen Nebenjob sucht-ganz einfach.

Mich regt diese Mentalität auf und ich kann sie zwar nachvollziehen(auch ich bin faul), aber dennoch nicht akzeptieren.

Interessant finde ich auch, dass du meine Argumente als "rumlaberei" abstempelst, obwohl ich germanistisch gesehen gut argumentiere(These, Argument, Beispiel), du aber in keinster Weise auf die Punkte eingehst und Banalisierungenund und Behauptungen aufstellst("die Mehrheit"...hast du alle gefragt?) Man kann davon leben...das ist so...dass man nicht jede Woche auf die Pirsch gehen kann ist klar. Aber es ist Fakt, dass es geht. Es gibt endlos viele Leute, die genau diesen Betrag oder noch weniger zur Verfügung haben und in Köln leben. ALso ist es erwiesen, dass es geht!

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13. Mai 2005 um 9:30
In Antwort auf sarisafari

Das ist doch albern
Der Staat-unser Sozialsystem- hat die Aufgabe Menschen vor dem Verhungern zu schützen. Er hat dafür zu sorgen, dass man ein Dach über dem Kopf hat und dass man nicht an Krankheiten zu leiden hat. Für jegliche Art von Freizeitbeschäftigung trägt der Staat doch nicht die mindeste Verantwortung. Dafür ist er nicht da.
Es ist auch schade, dass Lebensqualität gleichgesetzt wird mit Freizeitbeschäftigung, denn das ist es nicht. Wenn du gesund bist, zuessen auf dem Tisch hast, ein Dach über dem Kopf hast und noch das Glück hast eine Ausbildung zu machen...dann hast du viel mehr Lebensqualität als viele andere Menschen auf dieser Welt-aber das ist ein anderes Thema.

300 Euro...da hat man immer noch 300 Euro zur freien Verfügung. Und wenn man damit nicht hinkommt, dann sollte man zusehen, dass man sich einen lukrativen Nebenjob sucht-ganz einfach.

Mich regt diese Mentalität auf und ich kann sie zwar nachvollziehen(auch ich bin faul), aber dennoch nicht akzeptieren.

Interessant finde ich auch, dass du meine Argumente als "rumlaberei" abstempelst, obwohl ich germanistisch gesehen gut argumentiere(These, Argument, Beispiel), du aber in keinster Weise auf die Punkte eingehst und Banalisierungenund und Behauptungen aufstellst("die Mehrheit"...hast du alle gefragt?) Man kann davon leben...das ist so...dass man nicht jede Woche auf die Pirsch gehen kann ist klar. Aber es ist Fakt, dass es geht. Es gibt endlos viele Leute, die genau diesen Betrag oder noch weniger zur Verfügung haben und in Köln leben. ALso ist es erwiesen, dass es geht!

Frau Studentin
"germanistisch gesehen" weiß ich eben gar nicht, was diese Diskussion mit dir hier soll, da du auch nicht auf die ursprüngliche Frage antwortest(du kennst dich ja nicht aus), aber gleich loslegst zu verurteilen. Wenn es dir mit 600 euro gut geht, schön! Dazu sage ich hier nichts mehr, ich bin wahrscheinlich ein verwöhntes Blag, dass ich es wage, zu bezweifeln, dass soviel reicht...

Ich finde es wirklich interessant, dass sich hier echt sonst niemand zu Wort meldet, im anderen Thread ist die einstimmige Meinung, 500 euro wären zu wenig zu leben, was umgerechnet, auf die dort angesetzte Miete, mit der hier zu vergleichen ist. In dem Fall hast du dich auch nicht geäußert. Nur hier, um raushängen zu lassen, was für ein Gutmensch du bist, oder?

Ich finde es Rumlaberei, weil du nie von dir selbst sprichst, sondern von einer dubiosen Freundin/Medizinstudentin, die noch keinen Tag in der Uni gefehlt hat, nach der Uni arbeitet und die Nacht durchlernt. Du redest so von oben herab und bist wahrscheinlich gerade im zweiten Semester. Erzähl mir bitte nix mehr über Unialltag, ich war selbst vier Jahre dort.

Dich regt das alles nur auf. Mich eben auch, aber anders. Ich sehe die Ungerechtigkeit die dahinter steckt, jemanden für 600 netto für sich arbeiten zu lassen! Vielleicht solltest du auch mal daran denken. Lerne bitte, die Dinge etwas differenzierter zu sehen.

LG, koellegoerl

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13. Mai 2005 um 11:18
In Antwort auf koellegoerl

Frau Studentin
"germanistisch gesehen" weiß ich eben gar nicht, was diese Diskussion mit dir hier soll, da du auch nicht auf die ursprüngliche Frage antwortest(du kennst dich ja nicht aus), aber gleich loslegst zu verurteilen. Wenn es dir mit 600 euro gut geht, schön! Dazu sage ich hier nichts mehr, ich bin wahrscheinlich ein verwöhntes Blag, dass ich es wage, zu bezweifeln, dass soviel reicht...

Ich finde es wirklich interessant, dass sich hier echt sonst niemand zu Wort meldet, im anderen Thread ist die einstimmige Meinung, 500 euro wären zu wenig zu leben, was umgerechnet, auf die dort angesetzte Miete, mit der hier zu vergleichen ist. In dem Fall hast du dich auch nicht geäußert. Nur hier, um raushängen zu lassen, was für ein Gutmensch du bist, oder?

Ich finde es Rumlaberei, weil du nie von dir selbst sprichst, sondern von einer dubiosen Freundin/Medizinstudentin, die noch keinen Tag in der Uni gefehlt hat, nach der Uni arbeitet und die Nacht durchlernt. Du redest so von oben herab und bist wahrscheinlich gerade im zweiten Semester. Erzähl mir bitte nix mehr über Unialltag, ich war selbst vier Jahre dort.

Dich regt das alles nur auf. Mich eben auch, aber anders. Ich sehe die Ungerechtigkeit die dahinter steckt, jemanden für 600 netto für sich arbeiten zu lassen! Vielleicht solltest du auch mal daran denken. Lerne bitte, die Dinge etwas differenzierter zu sehen.

LG, koellegoerl

Schlägerei! Nichts wie hin
tja ich kann Florica schon verstehen, mit 28 möchte ich ehrlich gesagt auch nicht mehr von 600/Monat leben müssen, und ich finde es auch echt beschissen, dass die ihr für nen Vollzeitjob nur dieses Taschengeld bezahlen. Aber scheint wohl normal zu sein in der Branche.

Aber da kann doch wohl der Staat nichts dafür bzw. alle Steuerzahler, die das dann subventionieren sollen ?!?

Sie hat schließlich diesen Job gewählt, was ja auch ok ist, wenn sie in dem Bereich arbeiten will. Aber dann muss sie eben finanziell zurückstecken. Klar ist es doof, auf jeden Cent schauen zu müssen, aber es geht definitiv. Habe jahrelang in München gelebt und hatte auch nur 500-600/Monat zur Verfügung.

Und: Bei ihr geht es doch nur um EIN Jahr! Das wird ja wohl auszuhalten sein...

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13. Mai 2005 um 13:06
In Antwort auf kratzamkopp

BAB
es gibt noch die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) vom der Bundesagentur fuer Arbeit. Habe mal dort gearbeitet, bin mir aber nicht sicher, ob es diese Beihilfe ueberhaupt noch gibt bzw. ob die fuer deine Situation in Betracht kommt. Dass Azubis keinen Wohngeldzuschuss bekommen liegt genau am BAB: Aufgrund der Nachrangigkeit der Leistungen ist das Wohngeld ueber das BAB abgedeckt.

BAB ist das BafoeG fuer Azubis, also versuch es mal bei den ARbeitsaemtern (das laueft ueber die Berufsberatung).

lg
kratzamkopp

Ja, die BAB...
...gibt es noch. An wen sie gezahlt wird (und in welchen fällen) weiß ich nicht.

LG,
Layla

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13. Mai 2005 um 13:18
In Antwort auf evamaria80

Schlägerei! Nichts wie hin
tja ich kann Florica schon verstehen, mit 28 möchte ich ehrlich gesagt auch nicht mehr von 600/Monat leben müssen, und ich finde es auch echt beschissen, dass die ihr für nen Vollzeitjob nur dieses Taschengeld bezahlen. Aber scheint wohl normal zu sein in der Branche.

Aber da kann doch wohl der Staat nichts dafür bzw. alle Steuerzahler, die das dann subventionieren sollen ?!?

Sie hat schließlich diesen Job gewählt, was ja auch ok ist, wenn sie in dem Bereich arbeiten will. Aber dann muss sie eben finanziell zurückstecken. Klar ist es doof, auf jeden Cent schauen zu müssen, aber es geht definitiv. Habe jahrelang in München gelebt und hatte auch nur 500-600/Monat zur Verfügung.

Und: Bei ihr geht es doch nur um EIN Jahr! Das wird ja wohl auszuhalten sein...

Hihi, in der Tat...
ja, ist schon aufwühlend so ein Thema. Ich finde der Staat kann in der Tat auch was dafür, sowas sollte schlichtweg nicht erlaubt sein!

Klar reißt man sich zusammen, weil man den Job halt unbedingt machen will. Gibt noch sowas wie Menschen, die ihren Job lieben...

Und das wird ausgebeutet - mein Lieblingsthema...

Ich habe drei Jahre lang eine Ausbildung gemacht, bei der es im dritten Jahr dann doch 300 euro gab. Wir haben uns alle gefragt, wie sowas überhaupt noch möglich ist, und uns zum Teil bei der HWK, Schule etc. beschwert, aber wie gesagt, es interessiert ja keinen. Immer mit dem Argument, wie du auch sagst - selbst schuld...aber wenn man`s nicht selbst macht, stehen 20 Leute vor der Tür, die den Ausbildungsplatz unbedingt haben wollen und man selbst steht ohne da...

Mein Arbeitgeber hatte mir noch nichtmal das Monatsticket bezahlt, das ich brauchte um dorthin zu kommen(60 euro im Monat)...für die 300 durfte ich aber 60 Stunden die Woche arbeiten-Schule kam noch oben drauf, ich hätte keine Zeit gehabt noch zu jobben. Nur war ich damals in der Situation, dass eben meine Eltern die Wohnung bezahlt haben, jeder zweite aus meinem Jahrgang hat Förderung bezogen.

Von daher, ruhig ein bißchen Druck machen...

LG, koellegoerl (wieder abgeregt... )

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13. Mai 2005 um 15:01
In Antwort auf koellegoerl

Hihi, in der Tat...
ja, ist schon aufwühlend so ein Thema. Ich finde der Staat kann in der Tat auch was dafür, sowas sollte schlichtweg nicht erlaubt sein!

Klar reißt man sich zusammen, weil man den Job halt unbedingt machen will. Gibt noch sowas wie Menschen, die ihren Job lieben...

Und das wird ausgebeutet - mein Lieblingsthema...

Ich habe drei Jahre lang eine Ausbildung gemacht, bei der es im dritten Jahr dann doch 300 euro gab. Wir haben uns alle gefragt, wie sowas überhaupt noch möglich ist, und uns zum Teil bei der HWK, Schule etc. beschwert, aber wie gesagt, es interessiert ja keinen. Immer mit dem Argument, wie du auch sagst - selbst schuld...aber wenn man`s nicht selbst macht, stehen 20 Leute vor der Tür, die den Ausbildungsplatz unbedingt haben wollen und man selbst steht ohne da...

Mein Arbeitgeber hatte mir noch nichtmal das Monatsticket bezahlt, das ich brauchte um dorthin zu kommen(60 euro im Monat)...für die 300 durfte ich aber 60 Stunden die Woche arbeiten-Schule kam noch oben drauf, ich hätte keine Zeit gehabt noch zu jobben. Nur war ich damals in der Situation, dass eben meine Eltern die Wohnung bezahlt haben, jeder zweite aus meinem Jahrgang hat Förderung bezogen.

Von daher, ruhig ein bißchen Druck machen...

LG, koellegoerl (wieder abgeregt... )

Noch was...
solche Löhne sind wahrscheinlich Überbleibsel aus der Zeit, wo die Lehrlinge noch freie Kost und Logie hatten, oder mit 15 nach der Hauptschule die Ausbildung begonnen.

Nur sind die Zeiten heute etwas anders und es wird nichts angepasst. In meiner Ausbildung waren alle um die Mitte 20. Da wird gar kein 16-jähriger, der dieses Privileg Hotel Mama genießt, genommen.

Und leider sind auch die Wohnverhältnisse nicht mehr entsprechend. Nicht jeder hat ein großes Haus, wo das Kind dann im Einliegerappartment hausen kann. Mit Mitte 20 in der 3-Zimmer Wohnung der Eltern zu leben geht ja nun gar nicht!

Wenn man aus dem Grund der finanziellen Schwierigkeiten heraus dann keine solche Ausbildung annimmt, wird man hier doch auch gleich verschrieen.

Ich finde es schade, dass solche Verhältnisse mal eben einfach so akzeptiert werden, die Schuld immer bei den armen 5chweinen liegt, die arbeiten wollen, aber nicht über die Runden kommen, anstatt mal zu hinterfragen, ob das alles so seine Berechtigung hat.

Ganz ehrlich, ich stände auch sofort auf dem Amt. Soll der Staat für gute Jobs sorgen! Dafür bezahl ich auch Steuern. Wenn ich in einer Notlage bin, hat er mir zu helfen, oder sich eben komplett rauszuhalten.

Die hochgelobten, amerikanischen Verhältnisse in der Beziehung haben wir hier einfach nicht, das fängt bei der Wohnungssuche an. Meine Cousins ziehen ständig um für Jobs, nur bekommen sie eine Wohnung gestellt und das ganze System ist vereinfacht. Nicht wie hier, wo man zig Anrufe tätigen muß, immer was schief geht, weil ein Sachbearbeiter es verpennt hat. Muß man auch mal so sehen. Hier kannste aber selber schauen, wie du das machst pünktlich am Arbeitsplatz zu sein...
Letztes Jahr hatte ich auch zwei Jobs und ehrlich, ich fand das echt kompliziert! Von wem brauche ich wann eine Einverständniserklärung, wie mach ich das mit der Steuer, pipapo...
Auch vereinfachen, Feierabend! was geht meinen Arbeitgeber an, was ich mit der restlichen Zeit tue? Und wenn ich meine 24 Stunden zu arbeiten, solange es meine Leistung nicht beeinträchtigt, hat es wirklich wurscht zu sein!

Traurig, dass hier alles so geschluckt wird...

Bis dahin, koellegoerl

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13. Mai 2005 um 19:16
In Antwort auf florica77

Ja,
danke, war mir klar, dass das kommt. Sobald hier nur Förderung steht ist man der Sozialschmarotzer schlechthin.
Ich glaube nicht, dass deine Freunde von weniger als 600 ihre Miete und kompletten Lebensunterhalt selbst bezahlen. Du vergisst, dass die allein schon umsonst Bahn fahren.
Und kellnern gehen neben einem Vollzeitjob finde ich nicht zumutbar, habe es als Studentin gemacht und kenne die Arbeitszeiten. Ein zu vereinbarender Nebenjob muß auch erstmal gefunden werden und nein, ich werde nicht putzen gehen.

Wieso immer zurückstecken und rumbuckeln. Ich brauche Förderung für ein Jahr, und? Ist ja nicht so, dass cih zu hause auf dem Sofa sitze und mir meine Einrichtung auch noch bezahlen lasse! Will nur jeden Tag was essen können und vielleicht ab und zu mal einen Kaffe trinken gehen. Ist das zuviel verlangt???

Das ist doch QUATSCH!
Hier hat Dich keiner Soziialschmarotzer genannt.
Ich finde Deine Reaktion reichlich ueberzogen.

Natuerlich ist 600 Euro nicht viel, behauptet auch keiner! Wo wohnst Du denn? Hab diese Diskussion ueber Koeln mitbekommen, aber ich glaube, das waren nur Kg und S. Also, in Berlin findest Du WGs unter 200 Euro. Meine Freundin ist gerade in eben solche gezogen. (Warum ist es hier verpoehnt, Freunde anzubringen?)

... oh, muss spaeter weiterschreiben.

Sun

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15. Mai 2005 um 0:11
In Antwort auf walkingonsunshine

Das ist doch QUATSCH!
Hier hat Dich keiner Soziialschmarotzer genannt.
Ich finde Deine Reaktion reichlich ueberzogen.

Natuerlich ist 600 Euro nicht viel, behauptet auch keiner! Wo wohnst Du denn? Hab diese Diskussion ueber Koeln mitbekommen, aber ich glaube, das waren nur Kg und S. Also, in Berlin findest Du WGs unter 200 Euro. Meine Freundin ist gerade in eben solche gezogen. (Warum ist es hier verpoehnt, Freunde anzubringen?)

... oh, muss spaeter weiterschreiben.

Sun

So ... II
mittlerweile habe ich meinen Faden verloren, aber hey, habt ihr weniger zu lesen

Also, Du schreibst, Du wirst bestimmt nicht Putzen gehen. Das ist auch vollkommen legitim. Wuerde ich auch nur machen, wenn es nicht anders ginge. Und genau das ist es, was ich meine. Wenn Du nicht anders ueber die Runden kommen wuerdest, dann wuerdest Du nicht so selektiv sein. Du bist Dir zu schade, zu putzen. Ok. Aber dann musst Du auch damit leben koennen, dass dann eben Luxus flachfaellt.

Ja, mag sein, dass es ein bescheuertes System ist, was das Gehalt betrifft. Aber das wusstest Du vorher. Und Du hast Dich bewusst dafuer entschieden. Wenn Du den Job so sehr liebst, ihn unbedingt ausueben musst, hey, dann gehoert das leider dazu.

Da hilft jetzt auch kein Jammern oder denen, die eine andere Auffassung haben, vorzuwerfen, sie seien herzlos oder was auch immer.

Wie schon von sarisafari (oder so aehnlich sry) gesagt wurde, der Staat ist doch nicht dazu da, Dir einen gemuetlichen Nachmittag bei starbucks zu sponsern. Es ist leider so, uns fehlt das Geld in der Haushaltskasse. (Ja, natuerlich koennte man es anders verteilen, aber das ist eien ganz andere Diskussion.) Und da wird ja wohl jeder hier einsehen, dass es wichtiger ist, Leuten eine Unterkunft und Essen zu gewaehrleisten! Zu mehr reicht es leider nicht. Und wir haben hier noch Glueck mit unserem System - und das nicht nur im Vergleich mit Entwicklungslaendern.

Also, ein Jahr lang in den sauren Apfel beissen und dann umso mehr geniessen, dass man sich wieder mehr leisten kann.

Greets
Sun

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15. Mai 2005 um 10:18

Eins noch...
Ich habe nicht gewollt, dass hier so eine Diskussion ausbricht. Ich habe euch nicht nach eurer Meinung über mein Leben gefragt. Ihr kennt mich und die Hintergründe alle nicht im entferntesten!

Ich habe lediglich gefragt, ob jemand weiß, was es für eine Förderung geben könnte. Danke an die, die darauf geantwortet haben.

Ich habe etwas überreagiert, weil mich dieses Thema sehr stark belastet und ich selbst auch in einem Gewissenskonflikt bin. Es ist nicht immer alles einfach, schwarz oder weiß. Ich kann euch hier nicht seitenlang meine Situation schildern, sondern nur bitten, meine Frage einfach mal zu akzeptieren. Leider geht das anscheinend nicht.

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