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Einarbeitung einer neuen Kollegin

22. Juli 2002 um 20:26

Wer kann mir helfen? Demnächst bekommen wir eine neue Kollegin und ich werde sie einarbeiten. Ich habe sowas natürlich schon öfter gemacht, doch immer wieder hatte ich das Gefühl, dass ich die neuen Kolleginnen überforderte, zuviel von ihnen verlangt habe.
Natürlich erhalten sie die wichtigsten Informationen von mir in Schriftform zum Nachblättern, doch was kann ich anders bzw. besser machen?
Die neue Kollegin ist Ende 50. Ich habe sie schon kennelernen dürfen. Sie ist ein Mutti-Typ. Egal. Was sollte ich beim Einarbeiten beachten? Ich hatte auch schon viele Jobs und wurde meist sehr schlecht eingearbeitet, doch ich will es der älteren Dame auch leicht machen.
Danke schon mal vorab

23. Juli 2002 um 12:11

Zeit lassen
Liebe Gnubbelchen!

Bei mir war es so, dass ich mich, als ich vor ein paar Monaten meinen neuen Job antrat, bei den Einarbeitungsmethoden meiner Chefin etwas verloren fühlte. Wenn man etwas schon länger macht, dann sieht man es als leicht und selbstverständlich an. Lass ihr Zeit, versuch auch auf Kleinigkeiten einzugehen, gib ihr die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Das hat mir immer gefehlt. Gib ihr das Gefühl, dass du dir gerne Zeit für ihre Fragen nimmst. Und erkläre ihr Vorgänge nicht nur, sondern geh sie mal mit ihr durch, sprich, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Das kann man besser nachvollziehen. Aber ich denke, du wirst das schon packen!

Viel Glück und liebe Grüße, BlackLayla

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24. Juli 2002 um 9:05

SO habe ich es immer gemacht...
Die Schriftform finde ich auch immer sehr praktisch, dennoch ist es so, dass die Neue sich das immer nochmal selbst aufschreiben soll, dann versteht man es meist besser...

Wenn ich eine Neue anzulernen hatte, geschah das immer so:

Erstmal Führung, ganz klar, wo steht was, wer macht was, wo sitzt er, am Besten ist, du machst einen Lageplan des Unternehmens (oder der wichtigen Abteilungen, wenn das Unternehmen groß ist) wie man das früher in der SChule mit dem Sitzplan hatte, am besten ist natürlich, wenn es noch Fotos von den Mitarbeitern dazu gibt.
Jedenfalls zeigst du auf diesem Lageplan an, wo sie was findet, wer wo sitzt und was der macht. Damit ist dann schonmal eine Hürde der ewigen Nachfragerei genommen...

Dann habe ich die Neue machen lassen, das heißt, ich habe mich daneben gesetzt, sie an dem Arbeitsplatz und habe einfach mit ihr den Tagesablauf abgearbeitet, was so reinkam, wurde dann von ihr bearbeitet und ich habe zugesehen, erklärt, Hinweise gegeben. Dadurch lernt die Neue das dann ziemlich schnell. Je nach Umfang der Tätigkeit habe ich mich dann nach einer Weile immer mehr zurückgezogen, mit den Worten, ich sei ihr Pate, sie könne also jederzeit kommen und fragen.

Das hat immer ganz gut geklappt und die meisten waren so sehr schnell eingearbeitet.

Überleg dir mal, was hat dir bei deinen Einarbeitungen nicht gefallen, was hat dich gestört? Dann kannst du schauen, was du besser machen kannst.

Liebe Grüße und viel Erfolg
Pandora

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