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Diplomarbeit - BWL- Personal! Wer kann mir helfen?

23. Januar 2003 um 20:00

Hallo Zusammen!

Ich habe leider gerade eine Krise!

Im Februar bin ich mit den Hauptstudium an der Fachhochschule (BWL; Schwerpunkt Personal) fertig. Dann steht die Diplomarbeit an! Leider habe ich keinen Durchschnitt von 1,...! Deswegen graut es mir etwas davor!
Ich habe mich schon bei einigen Unternehmen beworben. Leider ist es nicht leicht, im Perso-nalbereich einen Diplomandenstelle zu finden. Um genauer zu sein, es ist super schwer!
Von 2 Unternehmen habe ich ein Einladung zu Vorstellungsgespräch bekommen.
UN 1: eine mittelgroße Firma
Der Typ der das Einstellungsgespräch geführt hat war mir total unsympathisch, da er sich wie „der King“ aufgespielt hat und mich behandelt hat, als wäre ich nur eine“ dumme kleine Studen-tin“. Mein Thema fand er total uninteressant und bla bla bla. Aber wenn ich unbedingt über das Thema schreiben möchte, könnte ich es im Unternehmen tun und ER würde mich auch unter-stützen.

UN 2: eine sehr große Firma (auch international tätig)
Das Vorstellungsgespräch hat Stunden gedauert und man hat mir jede erdenklich Frage ge-stellt. Die Frau war meines Erachtens eine super kompetente Personalreferentin. Sie macht Karriere im UN und war aber sehr nett zu mir.
Der Themenvorschlag war „Hartz- Konzept!. Klingt eigentlich nicht schlecht!

Leider fühle ich mich jetzt etwas überfordert! Unsere Profs reden nie mit uns über Diplomarbei-ten. Es gibt keine Seminar oder sonst was dazu. Man lässt uns quasi „ganz allein“ machen.... Vielleicht kann man es auch von uns verlangen. Ich weiß es nicht!

Jetzt bin ich jedenfalls so verunsichert, dass ich gar nicht mehr weiß was ich will. Am liebsten würde ich alles hinschmeißen. Aber so kurz vor Schluss wäre das auch dumm. Aber mir graut es so vor der Arbeit.


Wer kann mir helfen? Wer hat ähnlich Erfahrungen gemacht oder einen Tipp für mich?
Soll ich doch lieber eine theoretische Arbeit schreiben? Hat jemand einen Themenvorschlag?
Was kann ich tun oder wer kann mir helfen!

Vielen Dank fürs Zuhören bzw. Lesen!

Liebe Grüße

Mausi

PS: Meine Emailadresse ist: news.for.me@web.de

28. Januar 2003 um 7:41

So schwer ist das nicht
Hallo,

ich habe das gleiche studiert wie Du und kann Dir aus Erfahrung sagen: So schlimm ist die Diplo nicht. Es ist ganz normal, daß Du Dir jetzt Gedanken machst, aber es haben bisher alle irgendwie geschafft, na gut, fast alle, aber es ist echt nicht so schlimm. Gib jetzt bloß nicht auf, Du würdest Dich in ein paar Jahren grün ärgern.
So, das erst mal allgemein. Zur Diplomarbeit im Unternehmen kann ich nicht so viel sagen, weil ich eine theoretische Arbeit geschrieben habe, und ich habe das sehr genossen. Die Diplomarbeit war die beste Zeit meines Studiums, und weißt Du warum: weil ich wegen des Themas von niemandem habe beirren lassen, auch wenn mich viele schief angeguckt haben deswegen (hatte ein wirtschaftsfeministisches Thema). Aber es war eben mein Thema, mein eigenes Ding, und deshalb hat sich die Arbeit praktisch von allein geschrieben, naja nicht ganz, aber Du verstehst was ich meine. Es hat mich interessiert und deshalb hat es mir Spaß gemacht. Also laß Dir bloß kein Thema aufschwatzen, wenn Du nicht davon überzeugt bist, mach Dir bewußt, daß Du 100 oder 120 Seiten mit dem Thema füllen mußt, und die können sehr, sehr lang werden, wenn Dich das, was Du da schreiben sollst, nicht interessiert.

Ich denke, theoretisch vs. Unternehmen hat Vor- und Nachteile. Der Hauptvorteil einer theoretischen Arbeit ist für meine Begriffe, daß Dir keiner reinreden kann und Du so und zu den Zeiten Arbeiten kannst, wie Du es willst. Letztlich denke auch daran, daß es wahrscheinlich das letze Mal ist, wo Du völlig frei etwas machen kannst, und genieße es, später im Job gibt es dazu nicht mehr viel Gelgenheit (außer Du wirst Schriftstellerin )

Und daß es keine Hilfestellung gibt, ist auch normal. Es kann Dir letztlich eh kaum einer helfen, es ist Dein Werk, Du mußt Deine Gedanken zu etwas Neuem ordnen und zu Papier bringen. Ließ erstmal viel, um dir einen Überblick zu verschaffen und laß Dich nicht davon aus der Ruhe bringen, wenn andere schon die ersten 20 Seiten geschrieeben haben und Du immer noch liest. Wenn Du erstmal ein Konzept fertig hast, schreibt es sich schneller, als wenn Du Dich beim Lesen mit schreiben verzettelst (meine Meinung). Mach Dir beim Lesen Notizen mit Quellenangaben, sonst findest Du nie mehr etwas wieder. Und wenn Du eine empirische Erhebung machen willst, fang früh an, das dauert länger als man denkt.

So, mehr fällt mir erstmal nicht ein. Wenn Du noch fragen hast, stehe gerne mit meiner gesammelten Erfahrung von einer ganzen Diplo zur Verfügung!

Kleine Ente

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2. Februar 2003 um 16:49
In Antwort auf kleineente

So schwer ist das nicht
Hallo,

ich habe das gleiche studiert wie Du und kann Dir aus Erfahrung sagen: So schlimm ist die Diplo nicht. Es ist ganz normal, daß Du Dir jetzt Gedanken machst, aber es haben bisher alle irgendwie geschafft, na gut, fast alle, aber es ist echt nicht so schlimm. Gib jetzt bloß nicht auf, Du würdest Dich in ein paar Jahren grün ärgern.
So, das erst mal allgemein. Zur Diplomarbeit im Unternehmen kann ich nicht so viel sagen, weil ich eine theoretische Arbeit geschrieben habe, und ich habe das sehr genossen. Die Diplomarbeit war die beste Zeit meines Studiums, und weißt Du warum: weil ich wegen des Themas von niemandem habe beirren lassen, auch wenn mich viele schief angeguckt haben deswegen (hatte ein wirtschaftsfeministisches Thema). Aber es war eben mein Thema, mein eigenes Ding, und deshalb hat sich die Arbeit praktisch von allein geschrieben, naja nicht ganz, aber Du verstehst was ich meine. Es hat mich interessiert und deshalb hat es mir Spaß gemacht. Also laß Dir bloß kein Thema aufschwatzen, wenn Du nicht davon überzeugt bist, mach Dir bewußt, daß Du 100 oder 120 Seiten mit dem Thema füllen mußt, und die können sehr, sehr lang werden, wenn Dich das, was Du da schreiben sollst, nicht interessiert.

Ich denke, theoretisch vs. Unternehmen hat Vor- und Nachteile. Der Hauptvorteil einer theoretischen Arbeit ist für meine Begriffe, daß Dir keiner reinreden kann und Du so und zu den Zeiten Arbeiten kannst, wie Du es willst. Letztlich denke auch daran, daß es wahrscheinlich das letze Mal ist, wo Du völlig frei etwas machen kannst, und genieße es, später im Job gibt es dazu nicht mehr viel Gelgenheit (außer Du wirst Schriftstellerin )

Und daß es keine Hilfestellung gibt, ist auch normal. Es kann Dir letztlich eh kaum einer helfen, es ist Dein Werk, Du mußt Deine Gedanken zu etwas Neuem ordnen und zu Papier bringen. Ließ erstmal viel, um dir einen Überblick zu verschaffen und laß Dich nicht davon aus der Ruhe bringen, wenn andere schon die ersten 20 Seiten geschrieeben haben und Du immer noch liest. Wenn Du erstmal ein Konzept fertig hast, schreibt es sich schneller, als wenn Du Dich beim Lesen mit schreiben verzettelst (meine Meinung). Mach Dir beim Lesen Notizen mit Quellenangaben, sonst findest Du nie mehr etwas wieder. Und wenn Du eine empirische Erhebung machen willst, fang früh an, das dauert länger als man denkt.

So, mehr fällt mir erstmal nicht ein. Wenn Du noch fragen hast, stehe gerne mit meiner gesammelten Erfahrung von einer ganzen Diplo zur Verfügung!

Kleine Ente

Dankeschön...
Hallo kleine Ente,

vielen Dank für die nette Antwort!

Es ist interessant zu wissen, wie es anderen ergangen ist!
Mir geht es schon viel besser. Ich habe mit meinem Prof. gesprochen. Er hat mich wieder aufgebaut und mir jegliche Unterstützung angeboten. Ich solle mir auf keinen Fall die Chance, in „dem“ Unternehmen zu schreiben, entgehen lassen.
Tja, jetzt ist nur die Frage, ob die mich überhaupt wollen! Ich kann jetzt nur hoffen...

Mein Prof. sagte, dass eine theoretische Arbeit bei ihm bestenfalls eine 2,0 werden würde, weil es einfach nur „abschreiben“ ist. Naja, es kommt allerdings auch ganz darauf an, was man aus dem Thema macht....

Darf ich fragen, welche Note Du bekommen hast?
Wo hast Du studiert? Uni oder Fachhochschule? Welche Schwerpunkte hast Du gewählt?
Wie lange bist Du schon fertig und was machst Du jetzt beruflich? Gefällt Dir Dein Job?

Was haben Deine Kommilitonen so gemacht? Haben sie alle einen Job, der ihnen gefällt? (Sofern Du das weißt) Der Arbeitsmarkt sieht doch so schlecht aus?

Möchtest Du richtig Karriere machen oder lieber Familie und Kinder...?

Ich hoffe nicht, dass die Fragen zu persönlich sind!!! Kannst mir auch mailen:
news.for.me@web.de

Vielen lieben Dank und alles Gute...

Mausi

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4. Februar 2003 um 17:52
In Antwort auf Mausi1978

Dankeschön...
Hallo kleine Ente,

vielen Dank für die nette Antwort!

Es ist interessant zu wissen, wie es anderen ergangen ist!
Mir geht es schon viel besser. Ich habe mit meinem Prof. gesprochen. Er hat mich wieder aufgebaut und mir jegliche Unterstützung angeboten. Ich solle mir auf keinen Fall die Chance, in „dem“ Unternehmen zu schreiben, entgehen lassen.
Tja, jetzt ist nur die Frage, ob die mich überhaupt wollen! Ich kann jetzt nur hoffen...

Mein Prof. sagte, dass eine theoretische Arbeit bei ihm bestenfalls eine 2,0 werden würde, weil es einfach nur „abschreiben“ ist. Naja, es kommt allerdings auch ganz darauf an, was man aus dem Thema macht....

Darf ich fragen, welche Note Du bekommen hast?
Wo hast Du studiert? Uni oder Fachhochschule? Welche Schwerpunkte hast Du gewählt?
Wie lange bist Du schon fertig und was machst Du jetzt beruflich? Gefällt Dir Dein Job?

Was haben Deine Kommilitonen so gemacht? Haben sie alle einen Job, der ihnen gefällt? (Sofern Du das weißt) Der Arbeitsmarkt sieht doch so schlecht aus?

Möchtest Du richtig Karriere machen oder lieber Familie und Kinder...?

Ich hoffe nicht, dass die Fragen zu persönlich sind!!! Kannst mir auch mailen:
news.for.me@web.de

Vielen lieben Dank und alles Gute...

Mausi

Sooo viele Fragen
Hallo,

würde mich freuen, wenn Dir meine Antwort ein bißchen Mut gemacht hat.

So, jetzt zu Deinen Fragen. Also, ich habe mein Studium vor ca. 1 Jahr beendet, ich habe Wirtschaft studiert an der FH für Wirtschaft in Berlin. Meine Schwerpunkte waren Marketing und Personal, wobei ich Marketing heute eher als Irrtum verbuche, und auch meine Diplo über 'Frauen in den neuen IT- und Medienberufen' eher ein Personalthema war, wenn auch nur am Rande, wie gesagt, im Grunde war es ein feministisches Thema. Und... ich habe eine 1,0 dafür kassiert , meine Gesamtnote war eine 1,1. Was mich eigentlich bis heute wundert, weil ich mich nie so richtig in das Studium reingekniet habe, von der Diplo mal abgesehen.

Heute arbeite ich als Prokuristin im Familienunternehmen. Mein Vater hat vor kurzem aus Altersgründen die Geschäftsführung niedergelegt, ich bilde sozusagen zusammen mit dem GEschäftsführer jetzt die Geschäftsleitung. Wir sind eine kleine GmbH mit ca. 20 Mitarbeitern im Bereich Autozubehörgroßhandel, und ja, mein Job macht mir sehr viel Freude, auch wenn es manchmal sehr stressig ist und ich auch viel schneller viel mehr Verantowrtung übernommen habe als eigentlich vorgesehen war, aber naja, so ist das Leben.

Über meine Mitstudenten kann ich nicht viel sagen, weil ich keinen Kontakt mehr habe, ich weiß nur von einer, die 1 Jahr vor mir fertig war und schließlich aus Berlin wegziehen mußte, weil sie einfach keinen Job gefunden hat. Ich hatte dieses Problem zum Glück nie, dafür kämpfen wir jetzt hier mit der schlechten Konjunktur.
Und meine Zukunft (ist übrigens nicht zu persönlich, dazu sind solche Foren ja da): ??? Keine Ahnung. Im Moment gibt es da eh keine Auswahl, wenn man an die 50 Stunden die Woche arbeitet macht man sich über Familie nicht viele Gedanken, dazu ist man dann einfach zu müde... ich bin zwar verheiratet, möchte aber eher keine Kinder, einerseits weil ich Kinder nicht sonderlich mag, andererseits weil ich wahrscheinlich nach 2 Wochen ohne Arbeit durchdrehen würde und auch nicht von meinem Mann abhängig sein will. Ich habe auch auf absehbare Zeit hier zu viel Verantwortung als das ich das einfach hinschmeißen könnte oder wollte. Naja, aber das alles hat ja noch Zeit, wer weiß schon was die Zukunft bringt.

Ich hoffe, daß hat alle Deine FRagen beantwortet. Kannst mir ja auch ein bißchen über Dich erzählen.

Lieber Gruß

Kleine Ente

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