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Bachelor der Rechtswissenschaften

19. November 2004 um 10:06

Hallihallo,

Sagt mal, wie wird denn der Bachelor der Rechtswissenschaften anerkannt? Dass man damit nicht als Rechtsanwalt/Richter arbeiten kann, ist mir klar, das will ich auch nicht. Aber "reicht" der Bachelor (mit Schwerpunkt Personal), um als Personalreferentin zu arbeiten? Und wie wird der Abschluss allgemein anerkannt?

Liebe Grüße,
Layla

20. November 2004 um 1:03

Laut Studienführer
wird der Abschluss allgemein sehr anerkannt.
Ich kann zwar nicht hundertpro sagen, ob er zur Personalreferentin reicht, aber laut Beschäftigungsmöglichkeiten in dem Buch müsste es hinhauen.
Ich meine, wenn mit dem Abschluss nicht, mit welchem dann?

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20. November 2004 um 14:27
In Antwort auf fantastasia

Laut Studienführer
wird der Abschluss allgemein sehr anerkannt.
Ich kann zwar nicht hundertpro sagen, ob er zur Personalreferentin reicht, aber laut Beschäftigungsmöglichkeiten in dem Buch müsste es hinhauen.
Ich meine, wenn mit dem Abschluss nicht, mit welchem dann?

Mit welchem dann?
Na, mit dem Diplom der Betriebswirtschaftslehre oder halt eben als Volljurist (mit beiden Staatsexamen). Das ist glaube ich der "Standard" der Personalreferenten in größeren Unternehmen. Der Bachelor ist ja noch neu, daher die Frage nach der Anerkennung.

Danke für deine Antwort!

Liebe Grüße,
Layla

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20. November 2004 um 15:59
In Antwort auf BlackLayla

Mit welchem dann?
Na, mit dem Diplom der Betriebswirtschaftslehre oder halt eben als Volljurist (mit beiden Staatsexamen). Das ist glaube ich der "Standard" der Personalreferenten in größeren Unternehmen. Der Bachelor ist ja noch neu, daher die Frage nach der Anerkennung.

Danke für deine Antwort!

Liebe Grüße,
Layla

Da tut sich zum Teil was!
Hallo Layla,

wie es in Deinem Fachbereich ist und ob er für Deine Absichten ausreicht, kann ich Dir leider nicht sagen, hier und da wär frau mit einem Master sicher schon besser beraten. Soweit ich neulich las, besteht von Seiten der Unternehmen eine hohe Bereitschaft zur Akzeptanz, einige Unis jedoch möchten (noch) nur den Master als Standard-Abschluss anerkennen. Sicher findest Du mit Google dazu 'was.

Liebe Grüße
penelopeluisa

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20. November 2004 um 18:26
In Antwort auf penelopeluisa

Da tut sich zum Teil was!
Hallo Layla,

wie es in Deinem Fachbereich ist und ob er für Deine Absichten ausreicht, kann ich Dir leider nicht sagen, hier und da wär frau mit einem Master sicher schon besser beraten. Soweit ich neulich las, besteht von Seiten der Unternehmen eine hohe Bereitschaft zur Akzeptanz, einige Unis jedoch möchten (noch) nur den Master als Standard-Abschluss anerkennen. Sicher findest Du mit Google dazu 'was.

Liebe Grüße
penelopeluisa

.
Ich studier im Moment selber noch B.A. (allerdings Geschichte), aber ich kann dir sagen, dass du auf jeden Fall immer noch den M.A. draufsetzen solltest.
Denn der B.A. ist nicht gleichzusetzen mit einem Diplom. Klar, die Unis bewerben ihn stark, damit er sich endlich durchsetzt. Aber in der freien Wirtschaft wird der B.A. erst ganz langsam akzeptiert. Und gerade, wenn du ein Fach machst, in dem es recht konservativ zugeht, solltest du entweder noch den Master machen oder bei einem althergebrachten Abschluss bleiben

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21. November 2004 um 11:31
In Antwort auf antishakira

.
Ich studier im Moment selber noch B.A. (allerdings Geschichte), aber ich kann dir sagen, dass du auf jeden Fall immer noch den M.A. draufsetzen solltest.
Denn der B.A. ist nicht gleichzusetzen mit einem Diplom. Klar, die Unis bewerben ihn stark, damit er sich endlich durchsetzt. Aber in der freien Wirtschaft wird der B.A. erst ganz langsam akzeptiert. Und gerade, wenn du ein Fach machst, in dem es recht konservativ zugeht, solltest du entweder noch den Master machen oder bei einem althergebrachten Abschluss bleiben

B.A. / M.A.
Hallo Antishakira,

woher hast du denn die Info über die zögerliche Akzeptanz seitens der freien Wirtschaft? Neulich hab ich nämlich grad das Gegenteil gelesen, dass der B.A. von dieser Seite stärker befürwortet wird, als von den Unis -? Aber ich denk auch, dass der Master einem auf jeden Fall mehr Spielraum lässt. Hast du auch den Eindruck, dass der B.A. in den Geisteswissenschaften eher anerkannt wird, als in den sog. "harten Wissenschaften"?

LG pl

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21. November 2004 um 23:26
In Antwort auf penelopeluisa

B.A. / M.A.
Hallo Antishakira,

woher hast du denn die Info über die zögerliche Akzeptanz seitens der freien Wirtschaft? Neulich hab ich nämlich grad das Gegenteil gelesen, dass der B.A. von dieser Seite stärker befürwortet wird, als von den Unis -? Aber ich denk auch, dass der Master einem auf jeden Fall mehr Spielraum lässt. Hast du auch den Eindruck, dass der B.A. in den Geisteswissenschaften eher anerkannt wird, als in den sog. "harten Wissenschaften"?

LG pl

Guten Abend!
Also an meiner Uni ist die Werbung durch die Professoren, das dekanat etc unüberhörbar (naja zumindest bei uns Geisteswissenschaftlern). Und gerade, wenn man mit den Dozenten spricht, hört man immer wieder, dass gerade ausserhalb der Uni der B.A. noch weiter unter ferner liefen gehandelt wird.

Ich habs sogar selber getestet

Bei einer Praktikumssuche über Jobpilot bin ich auf viele interessante Anzeigen gestoßen. Aber was fordern die alle? Magister, Diplom etc. Vom B.A. keine Rede.
Falls ich dann doch mal zu einem Gespräch durfte, musste ich erst aufklären, was ich denn da überhaupt studiere und wofür das gut ist, welche Vorzüge es hat etc.
Und gerade durch diese große Unwissenheit herrscht immer noch Ablehnung.

Klar, letztens stand in der Zeitung, dass sich 10 große deutsche Unternehmen vertraglich verpflichtet hätten, den B.A. /M.A. genauso zu werten wie ein Dipl., aber ich kann mir kaum vorstellen, dass sie es praktisch tun.

Aber deinen Eindruck muss ich teilen. Viele meiner Freunde und Bekannten studieren zB ein technisches Fach. Den dortigen Professoren darf man gar nicht mit dem B.A. kommen und den Unternehmen wohl auch nicht.
Abr es ist ja auch logisch: ein Elektroingenieur mit vier Jahren Studium weiß eben auch mehr als einer mit drei.

Wissen wir Geisteswissenschaftler auch; aber in einem "praktischen" Beruf wird dem eine andere Bedeutung beigemessen.

LG zurück

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25. November 2004 um 22:41
In Antwort auf antishakira

Guten Abend!
Also an meiner Uni ist die Werbung durch die Professoren, das dekanat etc unüberhörbar (naja zumindest bei uns Geisteswissenschaftlern). Und gerade, wenn man mit den Dozenten spricht, hört man immer wieder, dass gerade ausserhalb der Uni der B.A. noch weiter unter ferner liefen gehandelt wird.

Ich habs sogar selber getestet

Bei einer Praktikumssuche über Jobpilot bin ich auf viele interessante Anzeigen gestoßen. Aber was fordern die alle? Magister, Diplom etc. Vom B.A. keine Rede.
Falls ich dann doch mal zu einem Gespräch durfte, musste ich erst aufklären, was ich denn da überhaupt studiere und wofür das gut ist, welche Vorzüge es hat etc.
Und gerade durch diese große Unwissenheit herrscht immer noch Ablehnung.

Klar, letztens stand in der Zeitung, dass sich 10 große deutsche Unternehmen vertraglich verpflichtet hätten, den B.A. /M.A. genauso zu werten wie ein Dipl., aber ich kann mir kaum vorstellen, dass sie es praktisch tun.

Aber deinen Eindruck muss ich teilen. Viele meiner Freunde und Bekannten studieren zB ein technisches Fach. Den dortigen Professoren darf man gar nicht mit dem B.A. kommen und den Unternehmen wohl auch nicht.
Abr es ist ja auch logisch: ein Elektroingenieur mit vier Jahren Studium weiß eben auch mehr als einer mit drei.

Wissen wir Geisteswissenschaftler auch; aber in einem "praktischen" Beruf wird dem eine andere Bedeutung beigemessen.

LG zurück

Komm gerade wieder
von einem Assessment Center für die BA - Fachrichtung International Business Administration.

Haben natürlich auch mit BAlern reden können und die waren gar nicht mehr so begeistert, meinen fast alle, dass die BA ihre Erwartungen untertrifft und grübeln, ob sie nicht doch noch den Master drauf setzen.
Weiß auch nicht, ob das nun für alle Studienrichtungen gilt, aber mir wurde gesagt, dass dann später, wenn man also fertig ist und so, die Bachelors da in puncto Gehalt aufhören, wo die Diploms anfangen *grübel*

Also, ich wurde in letzter Zeit nach etlichen first hand Erfahrungsberichten etwas ernüchtert.

Trotzdem die viel Glück, auch wenn ich mit der eigentlichen Frage nicht weiterhelfen konnte.

Sun

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27. November 2004 um 0:58
In Antwort auf walkingonsunshine

Komm gerade wieder
von einem Assessment Center für die BA - Fachrichtung International Business Administration.

Haben natürlich auch mit BAlern reden können und die waren gar nicht mehr so begeistert, meinen fast alle, dass die BA ihre Erwartungen untertrifft und grübeln, ob sie nicht doch noch den Master drauf setzen.
Weiß auch nicht, ob das nun für alle Studienrichtungen gilt, aber mir wurde gesagt, dass dann später, wenn man also fertig ist und so, die Bachelors da in puncto Gehalt aufhören, wo die Diploms anfangen *grübel*

Also, ich wurde in letzter Zeit nach etlichen first hand Erfahrungsberichten etwas ernüchtert.

Trotzdem die viel Glück, auch wenn ich mit der eigentlichen Frage nicht weiterhelfen konnte.

Sun

Ja
der BA alleine reicht leider wirklich nicht. Natürlich lernt man in diesen drei Jahren schon das richtige wissenschaftliche Arbeiten und mit den richtigen Praktika zwischendurch kann man auch sicher jede Menge Erfahrungen sammeln, um danach schon in einen Beruf einzusteigen.
Aber ich denke wirklich, das zwei Jahre mehr (Master) gar nicht so schlecht sind: zum einen für die persönliche Entwicklung, aber auch für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Jedoch ist es schon mal gut zu wissen, dass man auf jeden Fall mit dem BA schon einen Abschluss in der Tasche hat und darauf zurückgreifen kann, was Magister- oder Diplomstudenten mit der Zwischenprüfung und dem Vordiplom nicht können.

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27. November 2004 um 19:59
In Antwort auf antishakira

Ja
der BA alleine reicht leider wirklich nicht. Natürlich lernt man in diesen drei Jahren schon das richtige wissenschaftliche Arbeiten und mit den richtigen Praktika zwischendurch kann man auch sicher jede Menge Erfahrungen sammeln, um danach schon in einen Beruf einzusteigen.
Aber ich denke wirklich, das zwei Jahre mehr (Master) gar nicht so schlecht sind: zum einen für die persönliche Entwicklung, aber auch für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Jedoch ist es schon mal gut zu wissen, dass man auf jeden Fall mit dem BA schon einen Abschluss in der Tasche hat und darauf zurückgreifen kann, was Magister- oder Diplomstudenten mit der Zwischenprüfung und dem Vordiplom nicht können.

Interessant
Sag mal, du kennst dich ja gut aus. Bist du selbst auf der Berufsakademie oder kennst du jemanden?

Hab heute die Zusage bekommen Werd dann wohl im Oktober an der BA Berlin und bei Schering anfangen. International Business Administration.
Was machst du denn?

Sun

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28. November 2004 um 0:00
In Antwort auf walkingonsunshine

Interessant
Sag mal, du kennst dich ja gut aus. Bist du selbst auf der Berufsakademie oder kennst du jemanden?

Hab heute die Zusage bekommen Werd dann wohl im Oktober an der BA Berlin und bei Schering anfangen. International Business Administration.
Was machst du denn?

Sun

Ich
mach den B.A. an einer normalen Hochschule für Geschichte Bin jetzt im letzten Semester und werde leider seit dem ersten mit diversen Vourteilen konfrontiert, die sich fast immer auf die Studienqualität bezogen oder eben auf Unwissenheit basierten.

Ab Oktober werde ich dann noch den Master machen, weil ich 1. jetzt noch nicht glaube, reif genug für einen Job zu sein; 2. ich meine Chancen noch verbessern möchte und 3. alle Möglichkeiten die der Staat einem lerntechnisch bietet, nutzen möchte.

Habe aber überlegt, danach auch noch den MBA dranzuhängen. Aber den muss man ja leider selber finanzieren, oder?

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29. November 2004 um 23:31
In Antwort auf antishakira

Ich
mach den B.A. an einer normalen Hochschule für Geschichte Bin jetzt im letzten Semester und werde leider seit dem ersten mit diversen Vourteilen konfrontiert, die sich fast immer auf die Studienqualität bezogen oder eben auf Unwissenheit basierten.

Ab Oktober werde ich dann noch den Master machen, weil ich 1. jetzt noch nicht glaube, reif genug für einen Job zu sein; 2. ich meine Chancen noch verbessern möchte und 3. alle Möglichkeiten die der Staat einem lerntechnisch bietet, nutzen möchte.

Habe aber überlegt, danach auch noch den MBA dranzuhängen. Aber den muss man ja leider selber finanzieren, oder?

Theorie schön und gut
aber findest Du nicht auch, dass es irgendwann mal an der Zeit ist sein Wissen auch zu nutzen und etwas zu leisten?
In der Praxis läuft es eh immer mehr oder weniger auf Improvisation hinaus.

Wie alt bist Du eigentlich?
Hast Du überhaupt irgendwelche praktischen Erfahrungen vorzuweisen?

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30. November 2004 um 22:35
In Antwort auf fantastasia

Theorie schön und gut
aber findest Du nicht auch, dass es irgendwann mal an der Zeit ist sein Wissen auch zu nutzen und etwas zu leisten?
In der Praxis läuft es eh immer mehr oder weniger auf Improvisation hinaus.

Wie alt bist Du eigentlich?
Hast Du überhaupt irgendwelche praktischen Erfahrungen vorzuweisen?

Meinst du mich?
Klar, sollte man sein Wissen auch praktisch nutzen können. Ich wurde bisher meist per Studienordnung verpflichtet Praktika zu machen und wenn nicht, habe ich mir eben selber was gesucht.

Ich bin übrigens 22, hab ein Verlags-, Museums- und Kunstdetekteipraktikum vorzuweisen.
Nächstes Jahr geht es ins Ausland für weitere Praktika.

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4. Dezember 2004 um 11:14
In Antwort auf antishakira

Meinst du mich?
Klar, sollte man sein Wissen auch praktisch nutzen können. Ich wurde bisher meist per Studienordnung verpflichtet Praktika zu machen und wenn nicht, habe ich mir eben selber was gesucht.

Ich bin übrigens 22, hab ein Verlags-, Museums- und Kunstdetekteipraktikum vorzuweisen.
Nächstes Jahr geht es ins Ausland für weitere Praktika.

Wissen nutzen schön und gut,
aber wenn frau ihre Qualifikation verbessern kann, ist das immer gut. Was den BA anbelangt, so hat er keinesfalls die Qualität eines Diploms, ist, zumindest per Definitionem, so weit ich erinner, mehr eine Art gering spezialisierte Vorstufe. Wer sich also nach dem MA-"Grund"-Studium anderweitig weiter spezialisieren will, also vielleicht auch z.B. in der freien Wirtschaft weiterqualifizieren kann, sprich, die BA-Ausbildung mehr oder weniger als Grundlage ansieht, dem genügt dann vielleicht ja der BA.

ciao penelopeluisa

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4. Dezember 2004 um 11:16
In Antwort auf penelopeluisa

Wissen nutzen schön und gut,
aber wenn frau ihre Qualifikation verbessern kann, ist das immer gut. Was den BA anbelangt, so hat er keinesfalls die Qualität eines Diploms, ist, zumindest per Definitionem, so weit ich erinner, mehr eine Art gering spezialisierte Vorstufe. Wer sich also nach dem MA-"Grund"-Studium anderweitig weiter spezialisieren will, also vielleicht auch z.B. in der freien Wirtschaft weiterqualifizieren kann, sprich, die BA-Ausbildung mehr oder weniger als Grundlage ansieht, dem genügt dann vielleicht ja der BA.

ciao penelopeluisa

Sorry, da hat sich
ein Fehler eingeschlichen: es muss "BA-"Grund"-Studium heißen.

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