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An die Sozialpädagogen unter Euch

23. Dezember 2003 um 21:32

und von Euch gibt es doch recht viele wenn ich mich richtig erinnere.

Hallo erstmal

Ich wollte Euch mal fragen, warum und wo (Theorie und Praxis) Ihr studiert/ gelernt habt.
Ebenfalls würde mich interessieren, was ihr jetzt macht, und ob es Eurer Meinung nach Menschen gibt, die sich für den Beruf eignen und welche nicht.
Was war denn Euer Beweggrund ? Und gibt es Sparten, die Euch nie gelegen sind ? Oder könnt ihr Euch vorstellen in jedem Berufszweig der mit Euren Qualifikationen möglich ist zu arbeiten ?

Fragen über Fragen, die mich aber ziemlich interessieren.

Viele Grüße
Rickyice

26. Dezember 2003 um 15:50

...
...

warum interessiert dich das ????

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27. Dezember 2003 um 12:02

Für diesen Beruf
eignen sich alle Menschen, die für keinen anderen Beruf geeignet sind.

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28. Dezember 2003 um 12:22

Hallo rickyice,
ich studiere in bielefeld pädagogik auf diplom (sozialpädagogik/ diagnose & beratung/ psychologie). ich finde den spruch hier weiter oben/unten gar nicht so unpassend, dass man pädagoge wird, weil sonst nichs zu einem passt
ich hab das so erlebt, dass man als p. ein allroundtalent sein muss, weil es soviele ganz verschiedene studienrichtungen und arbeitsfelder gibt. ich erlerne in meinem studium die fähigkeit, mich autodidaktisch in neue themengebiete einzuarbeiten, von denen ich vorher nur mal was in ein paar seminaren gehört habe, wenn überhaupt
das hat erst mal recht wenig mit dem fach an sich zu tun, finde ich aber schon sehr kennzeichnend für den studiengang. vielleicht ist es an der fh anders??
ich glaube, dass man in diesem beruf ein gutes händchen für menschen haben muss, also echtes interesse am innenleben einer person, empathie, kontakt- und kommunikationsfähigkeit.
ganz besondesr wichtig ist das talent und der wille zur selbstreflexion bzw. zur selbstkritik; schließlich arbeitest du mit lebewesen *g* und triffst mitunter sehr folgenschwere entscheidungen.
sparten, die mir nicht liegen? alles, was mit statistik zu tun hat *g*, ansonsten kann man aus jedem themengebiet etwas für sich herauspicken, im studium, und auch in der praxis - ich habe viele gebiete kennen gelernt und konnte jedem was abgewinnen, wenn ich direkten kontakt mit menschen hatte.
ich weiß nicht, was du mit der letzten frage meinst - ?? welcher berufszweig könnte das sein?

liebe grüße von peas

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28. Dezember 2003 um 14:35

Sozialarbeit
Der Kleine Prinz trifft einen Sozialarbeiter (nach Wolfang Gernert):

"Guten Tag", sagte der kleine Prinz. "Guten Tag", sagte der Sozialarbeiter. "Was machst Du da?" fragte der kleine Prinz den Sozialarbeiter, der in seinem Büro hinter einem Berg Akten am Schreibtisch saß und mit Papieren hantierte. "Ich berate Menschen bei all ihren Problemen", sagte der Sozialarbeiter nicht ohne Stolz, "Hast du Probleme?" fragte er. "Nein, warum?" entgegnete der kleine Prinz. "Fast alle haben heute Probleme", stellte der Sozialarbeiter fest. "Ich spreche mit ihnen, und wenn sie ihre Probleme ebenso sehen wie ich, dann schicke ich sie weiter - zu einem Therapeuten, zu einem Arzt oder einem Psychologen". "Das ist aber seltsam: und woher weißt du, was die Menschen brauchen, kennst du sie alle genau?" fragte der kleine Prinz. "Du siehst, ich habe zu tun", antwortete der Sozialarbeiter, dem diese Frage nicht gelegen kam... Der kleine Prinz wiederholte: "Und woher weißt du, was die Menschen brauchen?" Denn er verzichtete nie auf die Beantwortung einer Frage. "Ich bin selbst ein Mensch", antwortete der Sozialarbeiter knapp, "und außerdem habe ich an einer Hochschule studiert", fügte er hinzu, um das Gespräch von sich aus zu beenden. Der kleine Prinz wurde lebhaft: "Dass du ein Mensch bist, das sehe ich. Aber was hast du studiert - etwa Menschenkunde?" "Nein, vieles Wichtige: Soziologie, Politik, Pädagogik, Psychologie, Recht, Verwaltung und Methodenlehre..., einen Grundkurs in Statistik und Computerkunde, und schließlich besuchte ich einen Supervisor - das ist ein Berater-Berater". "Oh", sagte der kleine Prinz etwas kleinlaut. "Das ist ja sehr viel. Aber was hat das alles mit dem Menschen zu tun?" Und im Fortgehen begriffen fügte er leise hinzu: "Wenn ich Probleme hätte, würde ich einen langen Spaziergang machen und mich anschließend mit einem meiner Freunde unterhalten".

Grüße von Superbugie - selbst SA/SP-Studentin

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28. Dezember 2003 um 14:55
In Antwort auf peas

Hallo rickyice,
ich studiere in bielefeld pädagogik auf diplom (sozialpädagogik/ diagnose & beratung/ psychologie). ich finde den spruch hier weiter oben/unten gar nicht so unpassend, dass man pädagoge wird, weil sonst nichs zu einem passt
ich hab das so erlebt, dass man als p. ein allroundtalent sein muss, weil es soviele ganz verschiedene studienrichtungen und arbeitsfelder gibt. ich erlerne in meinem studium die fähigkeit, mich autodidaktisch in neue themengebiete einzuarbeiten, von denen ich vorher nur mal was in ein paar seminaren gehört habe, wenn überhaupt
das hat erst mal recht wenig mit dem fach an sich zu tun, finde ich aber schon sehr kennzeichnend für den studiengang. vielleicht ist es an der fh anders??
ich glaube, dass man in diesem beruf ein gutes händchen für menschen haben muss, also echtes interesse am innenleben einer person, empathie, kontakt- und kommunikationsfähigkeit.
ganz besondesr wichtig ist das talent und der wille zur selbstreflexion bzw. zur selbstkritik; schließlich arbeitest du mit lebewesen *g* und triffst mitunter sehr folgenschwere entscheidungen.
sparten, die mir nicht liegen? alles, was mit statistik zu tun hat *g*, ansonsten kann man aus jedem themengebiet etwas für sich herauspicken, im studium, und auch in der praxis - ich habe viele gebiete kennen gelernt und konnte jedem was abgewinnen, wenn ich direkten kontakt mit menschen hatte.
ich weiß nicht, was du mit der letzten frage meinst - ?? welcher berufszweig könnte das sein?

liebe grüße von peas

Sollte
auch nur ein Scherz sein .
Ich kenne eben einige, auf die das zutrifft.

LG Laurel

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28. Dezember 2003 um 19:26

Also
Hallo

Es interessiert mich erst mal deswegen, weil ich überlege, ob ich mich in diese Richtung umorientieren soll.

Und lustigerweise passt der genannte Satz so im nachhinein betrachtet sogar sehr gut auf mich, deswegen bin ich wohl bei diesem Gedanken gelandet. Alles andere passt nicht zu mir. Ich bin ein Allroundi, was positiv aber gleichzeitig auch ziemlich lästig ist.

Ich habe mir schon einige online-Studienführer (oder ähnliches) angeschaut und finde auch die Lehrinhalte sehr sehr intressant.
Dennoch zweifele ich etwas an mir als Mensch und Person ob ich für diesen JOb wirklich geeignet bin / wäre.

Und dann, bin ich wahrscheinlich auch viel zu oberflächlich wenn ich es mir vorstelle. Ein paar Veranstaltungen hier, ein bisschen betreuen da, ganz so rosig ist es ja sicherlich nciht. Denn, es ist bestimmt oft auch sehr hart. Und ich weiß nicht, ob ich den Anforderungen mancher EInrichtungen oder eben Berufszweigen gewachsen bin.

Ein paar Sommerferienprogramme, eher weniger das Problem, der Umgang mit "Randgruppen" ?

Darum interessiert mich das momentan so, kann natürlich sein, dass das bald wieder verfliegt

Grüße
Ricky



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1. Januar 2004 um 15:11
In Antwort auf everywhere

...
...

warum interessiert dich das ????

Noch mehr Tipps

Eine kleine Anmerkung noch dazu:
Ausgebildete Soz.Päds/Sozialarbeiter
werden in Soz.Einrichtungen, so sie
denn gesucht werden, durch
400 Euro-Kräfte "ersetzt" werden,
besser nach gewissen Tarifen entlohnt.

In Gegensatz zu mir und meiner biography würde ich / kann ich empfehlen Dir vor Studium genau zu überlegen, in welchen Bereich du tätig sein willst
z.B. Jugendzentren
z.B. Behinderten-Betreuung
z.B. Seniorenstätten
z.B. Obdachlosentreffs
- empfehle ich ein Praktikum
oder einen Tag hospitieren
(geht meistens problemlos !)
und Du kannst oftmals dort auch schon
Arbeit anfangen.
Ohne Betätigung kurz über lang neben dem Studium
empfehle ich das Studieren nicht.

Die Qualität der Lehre ist auch von Stadt zu Stadt, Uni zur Uni, verschieden.

Auch nicht uninteressant zu berücksichtigen:
Du kannst in einigen Städten Sozialpädagogik an der Uni studieren ( das kann theoretischer sein) oder an der Fachhochschule (= soll praktischer sein)

Mit Gruß
von Herrn Rossi
Soz.Päd im x - ten Semester
(aber a-typisch)

Oh wie peinlich, habe mich geoutet
Ach könnte ich mit (m)einen Therapeuten
doch darüber sprechen

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